Das Freitags Kompetenztraining


Am 24.08.2018, 28.09.2018, 19.10.2018 und am 23.11.2018 findet in der NewConceptOncology GmbH, Bödekerstr. 22, D-30161 in Hannover von 13 bis 17 Uhr das Freitags Kompetenztraining statt.

 

Ihre Investition in das Freitags Kompetenztraining, aus der Praxis für die Praxis:

  1. nur 4 Std. im Monat, zwei erfahrene Trainer (ISO Auditoren und EFQM Assessoren)
  2. Theoretischer Input zu den Themen (Strategie, Führung , Mitarbeiter, Partnerschaften
    und Ressourcen, Prozesse, Dienstleistungs- Erbringung und Produktion)
  3. praxisbewährte Methoden und Instrumente

 

Freitags Kompetenztraining

Teilnehmer: max. 12 Personen. Sie erhalten eine Rechnung im Nachgang der Bestellung.

380,00 €

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Ihre Carsta Seidel

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NEW: Die neue Datenschutzverordnung


DSGVO – muss ich als Kleinunternehmer was tun? Oh, ja. Nur weil man Kleinunternehmer ist, ist man nicht befreit vom Datenschutz. Denn schließlich haben auch Kunden des Kleinunternehmers ein Recht, dass ordentlich mit seinen personenbezogenen Daten umgegangen wird. Welche Daten hat denn so ein Selbständiger, bzw. Kleinunternehmer? Das hängt ganz von der Branche ab. Das können ganz normale Kontaktdaten der Kunden sein bis hin zu Gesundheitsdaten bei einem Therapeuten oder Arzt. Und entsprechend dieser Datenklassifizierung haben die Kunden entsprechend Anspruch auf Schutz. Des weiteren hat der Kleinunternehmer auch Daten von Ansprechpartner der Lieferanten. Und, wenn er ein oder mehrere Angestellte hat, dann hat er auch von diesen schützenswerte Daten. Da kommen schnell recht viele zusammen. Und wie geht nun so ein Kleinunternehmer, dessen Beruf nicht der Datenschutz ist, damit um? Da empfehle ich immer etwas ganz pragmatisches. Das DSGVO-Komplettpaket der interev. Da ist eine Checkliste drin, die dem Unternehmer durch die Formulare führt, eben diese Formulare, ein individueller Check der Datenschutzerklärung auf der Internetseite und 4 Filme als Tutorial. Damit hat der Kleinunternehmer einen guten Basisschutz. Weitere Infos unter www.dsgvo-paket.de

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KRASS Business-Event im Kokenhof



Am 16.11.17 14:00 Uhr im Kokenhof/Großburgwedel


Sehr geehrte Damen und Herren, liebe KRASS Wegbegleiter.

 

Ich möchte Sie über den neuen Termin für das KRASS Business Event informieren und lade Sie schon jetzt dazu herzlich ein. KRASS Business wird am 16.11.2017, 14:00 - 18:00 Uhr im Kokenhof stattfinden.


Das Thema dieser Veranstaltung ist:
Keine Grenzen ohne Konsequenzen, erfolgreiches Management, excellente Organisationen

 

Es erwartet Sie  wieder ein besonderer Nachmittag mit tollen Themen für Unternehmer und einem  kulturellen Highlight. Zum Ende der Veranstaltung ist ein lockeres gemeinsames Essen geplant. Aktuell gibt es noch keinen Flyer. Sobald dieser fertig ist, werde ich diesen online stellen und Ihnen diesen zuschicken.

Referenten an diesem Tag sind Martin Kind, Dr. Andre Moll, Holger Bodmann, Uwe Ehrhorn, Dr. Jens Reiche, Koschi der Mutmacher

 

Ich freue mich auf unser Wiedersehen !

 

 

Herzliche Grüße - Ihre Carsta Seidel

 

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Das KRASS BUSINESSEVENT 2017 im Kokenhof
Laden Sie sich jetzt hier die Einladung mit allen Details herunter. Bei Fragen erreichen Sie mich jederzeit, wie bekannt.
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KRASS Business im Leibniz Theater

Mit dem Thema: Emotionen entscheiden!

Emotionen entscheiden!

 „Manche Menschen haben einfach das gewisse Etwas.“ Diese charismatischen Typen wirken stets positiv. Wie ein Magnet ziehen sie Menschen an und ihren Bann. Zudem begeistern sie auf den ersten Blick oft spielerisch leicht. So stellen wir uns die Frage: Kann auch ich meine Ausstrahlung verbessern? Die Antwort ist...

Viele Unternehmer, Berater und Verkäufer stellen sich diese und andere Fragen immer wieder. Und in solchen wiederkehrenden Situationen ist guter Rat gefragt. Der Experte für emotionales Verkaufen, Martin Kim Kopfermann, gibt in seinen Seminaren Antworten genau auf diese Fragen.

Erleben Sie jetzt Martin Kim Kopfermann bei unserem KRASS-Event im Leibniz Theater

 

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Einladung in das Leibniz Theater - Hannover
Am 7.8. von 16:00 - 18:00 Uhr mit Martin Kim Kopfermann
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KRASS Events im Leibniz Theater am:

07.08.2017 - 04.09.2017 - 09.10.2017

 

KRASS Business Event im Kokenhof am:

16.11.2017


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Business Knigge im Leibniz Theater

Mit dem Thema: Business Knigge - Stil und Etikette in der Berufspraxis

 

Sich "richtig" benehmen will gelernt sein

Ob beim Bewerbungsgespräch, beim Gang in ein schickes Restaurant oder im alltäglichen Miteinander: Gelegenheiten in ein Fettnäpfchen zu treten, gibt es viele. Adrian Grandt will nun in Seminaren gute Umgangsformen vermitteln. Und dabei auch zeigen, dass Knigge nicht nur steif sein muss.

Laatzen-Mitte. "Es geht nicht darum, wo welches Messer liegt - viel wichtiger sind Ethik, Moral und Authentizität", betont Grandt. Doch ein adäquates Benehmen - oder zumindest das Wissen um bestimmte Regeln, auch wenn man sie nicht beachtet, - könne einem im Leben helfen. "Einen schlechten Eindruck hinterlässt man im Sekundenbruchteil", sagt der Leiter der Victors Residenz in Laatzen. "Das zu revidieren hingegen dauert lange." Daher hat sich Grandt, der seit fünf Jahren auch im Vorstand der Knigge-Gesellschaft sitzt, entschieden, Knigge-Seminare anzubieten. Unter dem Titel "Victors Knigge Akademie" will Grandt monatlich über angemessenes Verhalten aufklären, aber auch darüber, wer Freiherr Adolph Franz Friedrich Ludwig Knigge eigentlich wirklich war.

Seiner Erfahrung nach würden heute viele Menschen die Benimmregeln nicht einmal mehr kennen. "Früher war das noch anders, doch in den sechziger Jahren wollten dann alle frei sein." Seither sei das Thema Etikette sehr vernachlässigt worden. "Aber Eltern, die es selber nie gelernt haben, können ihren Kindern die Wichtigkeit auch gar nicht vermitteln." Das falle dann durch inadäquate Kleidung und unangebrachtes Benehmen negativ auf - nicht nur in Bewerbungsgesprächen, sondern auch im Job und im Alltag. "Die Menschen stehen nicht mehr auf, wenn ihr Gesprächspartner den Raum betritt, oder sind einfach verunsichert, weil sie nicht wissen, was von ihnen erwartet wird." Dadurch schade man sich in der Regel nur selber, auch wenn man es nicht wahrnimmt. Die Kurse sollen als Prophylaxe dienen, um Fettnäpfchen zu vermeiden.

 

Aber auch Hintergrundwissen zur Entstehung der Benimmregeln soll auf dem Programm stehen. Die Teilnehmer erfahren zum Beispiel, warum man sich eigentlich eine gute Verdauung wünscht, wenn man "Guten Appetit" sagt, und bei welchen drei Gelegenheiten das Anstoßen wirklich angebracht ist. Immer im Wechsel will Grandt Kurse für Erwachsene sowie für Kinder ab zehn Jahren und Jugendliche anbieten. Jeweils 2,5 bis 3 Stunden sollen die Kurse dauern. "Bei Kindern läuft alles etwas spielerischer ab als bei den Erwachsenen", sagt er.

 

Von Lisa Malecha

 

(Quelle:HAZ)

Erleben Sie jetzt Adrian Marius Grandt bei unserem KRASS-Event im Leibniz Theater

 

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Einladung in das Leibniz Theater - Hannover
Am 3.7. von 16:00 - 18:00 Uhr mit Adrian Marius Grandt
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KRASS Events im Leibniz Theater am:

07.08.2017 - 04.09.2017 - 09.10.2017

 

KRASS Business Event im Kokenhof am:

16.11.2017


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Transzender – Mit den inneren Motivatoren zurück ins Hier und Jetzt

Um den persönlichen Weg zu gehen, braucht es eines:

das Wissen über die persönlichen Motivatoren, über das, was mich als Person im Inneren im Hier und Jetzt antreibt. Den roten Faden, der mich durch mein Leben begleitet.

Es mutet fast paradox an, aber die Erfahrung zeigt, es gibt einen Punkt in der Karriere, an dem sich die Umstände ändern und Menschen ausgerechnet über ihre bisherigen Erfolgsmuster stolpern  - MORE -, wie z.B.


» bestmöglich die Ziele und Erwartungen anderer erfüllen.
» eine ausgeprägte Leistungsorientierung an den Tag legen.
» ein Netzwerk aus vielfältigen Kontakten pflegen.

Was ist daran so fatal? Der bisherige Erfolg verhindert gerade Weiterentwicklung. Was Menschen bislang Erfolg beschert hat, trägt aber nicht mehr, sondern führt zu Überforderung. Die Freude im Tun verliert sich, Menschen landen in einer persönlichen Sinnkrise. Sie benötigen neue Muster, um aus ihr gestärkt herauszugehen.

Um zu Motivation und Freude im Tun zurückzufinden, ist „Transzendieren“ notwendig, das Überwinden eigener Grenzen und Loslassen von bisherigen Erfolgsmustern. Das berührt wahrlich den Kern der Persönlichkeit. Einfach ist es also nicht. Umso wichtiger ist es dementsprechend, die Frage des „Wozu“ für sich selbst klar zu haben. Auf Ebene von Problem-Lösung-Entscheidung können in den vorstehend genannten Punkten z.B. folgende Transzender-Entscheidungen stehen:

» Erfolgsmuster: bestmöglich die Ziele und Erwartungen anderer erfüllen.

Problem: Der Feedback- und Anpassungsbereitschaft in sich immer weiter ausdehnende Richtungen können wir immer weniger gerecht werden.

Lösung: Spätestens jetzt hilft nur noch, die eigene Identität und die eigene Linie für das Tun zu entwickeln. Nichts anderes ist die Basis wirklich empfundenen Erfolges.

Entscheiden: Nein zu Zielen anderer sagen zu können.

» Erfolgsmuster: Eine ausgeprägte Leistungsorientierung an den Tag legen.

Problem: Trotz hoher Leistung wird uns nur ein begrenztes Maß an Anerkennung zuteil.

Lösung: Um in der Leistung aufzugehen und Anerkennung zu erleben, braucht es neben einem gesunden Selbstwertgefühl auch ein zweiseitiges Gefühl von Zugehörigkeit.

Entscheiden: den jeweiligen Beitrag zur Leistungskette zu würdigen.

» Erfolgsmuster: ein Netzwerk aus vielfältigen Kontakten pflegen.

Problem: Alle finden uns persönlich nett. Doch die Oberflächlichkeit der Kontakte, die im Alltag keine Energie für uns aufbringen, enttäuscht uns.

Lösung: Unsere Kraft auf die Nähe zu wenigen, uns wichtigen Menschen konzentrieren, bei denen sich Geben und Nehmen die Waage
geben.

Entscheiden: wem wir gezielt unsere Zeit widmen.

In der Erfolgskrise verlieren wir die Verbindung zur Freude des Tuns. Zugehörigkeit und Affinität zu Entscheidern stellen sich in Frage. Wer steht hinter mir? Erlebe ich eine Gemeinschaft, die mich trägt? In Zeiten, in den alte Erfolgsmuster nicht mehr passen und sich neue noch nicht ausgebildet haben, ist es hilfreich, die ureigenen Motivatoren und Demotivatoren zu kennen, um im Einklang mit sich selbst neue Orientierung und Lebensfreude zu finden. Sich selbst treu zu sein und bei aller persönlicher Weiterentwicklung den persönlichen roten Faden zu behalten.

 

Wenn ich mein inneres Anliegen kenne, laufe ich weniger Gefahr, in der Neuorientierung nun meine narzistische Seite zu überdehnen. Der lebendige innere Antrieb geht über das eigene Ego hinaus, transzendiert bestehende Einschränkungen und ermöglicht, Demut und eine altruistische Haltung zu bewahren. Neues zu schaffen. Punkte neu zu verbinden.

 

Gemeinsame Werte und Ziele geben gemeinsame Orientierung, aber erst Erfüllungen im Tun führen dazu, mich im Einklang mit mir selbst zu erfahren. Glückserlebnisse zu spüren, welche die Glücksforscher „Flow“ nennen. In transzendierenden Phasen meiner beruflichen Entwicklung sind offene Trainings weniger effektiv als ein individuell zugeschnittenes Coachingformat. Ich  freue mich  über Ihr Vertrauen, mich  für die wichtigen Coachingprozesse an den entscheidenden weiteren Weichenstellungen im Berufsleben weiterzuempfehlen. Danke!

Ihre Carsta Seidel

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Wow, das war mal wieder ein krasses Event :-)

Carsta Seidel hatte zum wiederholten Male eingeladen und viele waren der Einladung gefolgt! Impressionen zum Event gibt es hier. Was die Gäste in dem ansprechenden Ambiente des Kokenhofes in Großburgwedel erwartete, war mal wieder viel mehr, als nur ein bunter Nachmittag!

 

Das Thema dieser Veranstaltung war: Erfolg und Niederlagen.

 

Martin Kim Kopfermann eröffnete das Event in brillianter Weise und führte souverän durch das Programm. Da rund um Großburgwedel diverse Staus waren kam ein Teil der Gäste erst später an, so dass Alexander Munke spontan ein Vorspiel platzierte, welches diesen Zeitraum prima überbrückte. Danach übernahmen die Violin Guys, 3 smarte Jungs mit ihren Geigen das musikalische Welcome. 

 

Martin Kim Kopfermann bat die Initiatorin der Veranstaltung,  Carsta Seidel, auf die Fläche um ein paar Begrüßungsworte an das Auditorium zu richten. Darauf folgte auch schon der 2. Überraschungsgast, der 300 Jahre alte Gottfried Wilhelm Leibniz "persönlich"

Eigens für die Veranstaltung war er daher geeilt um u.a. darüber zu berichten, dass es seit dem 14.11.2016 in Hannover ein Leibniz-Theater gibt. Die Werkstatt Galerie Kalenberg wurde von Joachim Hieke, einem über die Grenzen von Hannover hinaus bekannten Unternehmer umgetauft in das "Leibniz Theater" und bietet täglich allerhand kurzweiliges für jung und alt.

 

Martin Kind eröffnete dann den Reigen der Referenten und sprach infolge Ihres Wunsches getreu dem Veranstaltungsmotto von seinem bewegten Werdegang und auch über Hannover 96. Damit erntete er viel Beifall.

Dr. André Moll war als nächstes dran und prüfte die Krisenfes-tigkeit von Unternehmen unter dem Motto: "Erfolg in einer chaotischen Welt – Resilienz in der „VUKA-Welt“" und brachte diesbezüglich einige spannende Aspekte mit Sachbezug.

 

Im Anschluß kam der Mitarbeiternachwuchs dran, Tina Voß überzeugte mit einem sehr spannenden Vortrag, in dem Sie die Unternehmer m/w aufforderte – Lösungen zu finden oder sie  in der Abwärtsspirale willkommen hieß. Ein herrlich provokanter Vortrag der herausarbeitete, ob die Anwesenden als Arbeitgeber "sexy" sind. Die Tina Voß GmbH ist es auf jeden Fall!

Dann passierte das unvermeidbare, die Pause stand an, doch wer glaubt, in dieser Zeit wäre "nichts" los gewesen, der irrt gewaltig.

Ein reger Austausch fand unter den Gästen statt und es folgte noch ein kulturelles Highlight, denn die Violin Guys hatten ihren zweiten Auftritt und sorgten mit Ihren Geigen für einen musikalischen Genuß.

 

Nicht im ausgedruckten Programm, aber dennoch sehr präsent nach der "Pause" erklärte Alexander Munke dem interessierten Publikum sehr eindrucksvoll, dass Sie alle als Adler geboren wären und auch das Recht darauf hätten so zu leben und nicht als Huhn. Ich bin sicher, dass die Botschaft bei jedem der Anwesenden wirklich angekommen ist.

 

Im Anschluß machte sich programmgemäß der Segelweltmeister Martin Görge auf, die Zuhörerschaft mit Top-Beispielen für Best Practice mit der Sprinkenhof GmbH bekannt zu machen, deren Geschäftsführer er seit dem Jahr 2015 ist. Deutlich kam seine hohe Motivation rüber, mit der er seit jeher Aufgaben angeht. Die lange Liste von Siegen im Segelsport spricht eine klare, fokussierte Sprache.

Last, but not least enterte dann noch eine Ausnahmeunternehmerin die vielbeachtete Bühne, Christiane Gehrmann sprach über den Bereich Ihrer eigenen Unternehmensgründung und in diesem Zusammenhang mit Wachstum und Veränderungsprozessen als Geschäftsführerin von Medicom.

 

Wie im Fluge waren die Stunden vergangen und die Referenten und Gäste fanden sich am Ende der Veranstaltung nach einem dritten Auftritt der Violin Guys zu einem lockeren gemeinsames Essen zusammen. Neue Erkenntnisse wurden diskutiert und das Auditorium war sich einig - dieses Event war mal wieder krass! - Der Wunsch nach Fortsetzung wurde laut und Carsta Seidel stellte eben diese für den 17.10.2017 in Aussicht.

Fazit: Ein gelungener Nachmittag mit vielen interessanten Impulsen und wertvollen Informationen, die den anwesenden Unternehmern m/w mit Sicherheit die Bewältigung ihrer täglichen Aufgaben erleichtern, es war wieder mal kurzweilig, spannend und intensiv! Auf jeden Fall lohnt es sich noch einmal einen Blick auf die Impressionen dieses Events zu werfen!

Bis zum nächsten Mal, Ihr/Euer
Frank Koschnitzke alias
Koschi der Mutmacher

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Veränderungsprozesse mit Teams gestalten.

Schneller, weiter höher, mit knappen Ressourceneinsatz und motivierten Mitarbeiter!!!

Die amerikanische Regierung stand im Zuge des Kriegseintritts im zweiten Weltkrieg vor einer schwierigen Frage: Steaks und Koteletts waren immer knapper geworden, und die Regierung fragte sich, wie man die Volksernährung sicherstellen könnte. Was lag also näher als die in Amerika nicht sehr verbreiteten Innereien in die Speisepläne einzubeziehen? Die Idee war gut – allein, sie stieß auf wenig Gegenliebe. Die meisten Leute ekelten sich bei dem Gedanken, Innereien zu verzehren. Die Initiative der amerikanischen Regierung, die Innereien zu popularisieren, schlug im ersten Anlauf fehl. Das Symptom war schnell benannt: Speiseabscheu. Wie sollte man diese überwinden?*

Die Regierung wand sich zur Klärung dieser Frage an den 1933 aus Deutschland emigrierten Kurt Lewin. Kurt Lewin gilt als einer der Urväter des Change Managements. Er ist der Begründer des 3-Phasenmodells des Wandels, das er bereits 1947 formulierte. Das Modell besagt, dass erfolgreicher Wandel in drei Phasen gestaltet werden sollte:
•    Auftauen (englisch Unfreezing) – Vorbereiten und Betroffene einbeziehen
•    Hinüberleiten (englisch Moving) – Einführung der Neuerung
•    Verfestigen (englisch Freezing) – Verfestigung der Umgewöhnung

Auch wenn wir heute von viel komplexeren Veränderungsbewegungen ausgehen und das Modell von Lewin vereinfachend erscheint, hat es weiterhin Referenzcharakter. Insbesondere hat die erste Phase des Ablösens von Bestehendem nach wie vor eine zentrale Bedeutung im Change-Prozess.

Lewin sah in der Speiseabscheu nur einen Sonderfall eines allgemein bekannten Phänomens – der Ablehnung von Veränderung, der damit verbundene Angst vor dem Neuen und dem Beharren auf bisher Bekanntem. Und so machte in Amerika ein neues Schlagwort die Runde: „Resistance to Change“. Das Besondere an der Speiseabscheu ist, dass niemand den Widerstand gegen die Veränderung so recht erklären kann. Bei genauerem Hinsehen muss sogar angesichts der Situation von Hunger und Nahrungsknappheit eingestanden werden, dass es keine rationalen Gründe gibt, sich ablehnend gegen die Neuerung zu verhalten. Auch Themen, die uns in der heutigen Zeit angesichts vegetarischer oder veganer Ernährung beschäftigen - mit den damit verbundenen rationalen Argumenten in Bezug auf Tierhaltung etc. -, hatten in Zeiten, in der ab und zu eine Fleischnahrung für die meisten Menschen etwas Besonderes war, nicht das heutige Gewicht. Der Widerstand gegen Innereien fußte also primär auf emotionalen Gründen. Dieser emotional begründete Widerstand ist jedoch schwerer zu greifen und aufzulösen als rational erklärbarer.

Kurt Lewin hatte sich für die damalige Zeit geradezu revolutionäre Dinge einfallen lassen, um die Speiseabscheu bei US-Hausfrauen zu überwinden. Er bildete Gruppen, holte Ernährungsspezialisten für Vorträge, verteilte Koch-Rezepte, ließ die Teilnehmer selbst Programme zur Überzeugung anderer entwerfen usw. Eines zeigte sich bei seinen Experimenten immer wieder:
•    Die Hausfrauen, die nur mit Vorträgen überzeugt werden sollten, änderten ihre Nahrungsgewohnheiten kaum. Sie waren zwar bei den Vorträgen „überzeugt“ – änderten ihr Denken und Verhalten danach aber nicht oder nicht wesentlich.
•    Anders jedoch bei den Hausfrauen, die in eine lebendige Auseinandersetzung eingebunden und aktiviert wurden, selbst ein Programm zur Überzeugung anderer zu erarbeiten. Die Frauen dieser Vergleichsgruppe analysierten sich selbst, ermittelten die Ursachen ihres Ekels und bauten in gruppendynamischen Prozessen Schritt-für-Schritt Vorurteile ab. Sie waren am Ende am ehesten bereit, selbst einen Versuch zu wagen und sich auf das Abenteuer Lunge, Niere und Milz einzulassen.

Diese Art der Einbeziehung bezeichnet Lewin als Auftauen zur Vorbereitung auf den Wandel. Jede Veränderung bedarf seiner Meinung nach einer Art des Ablösens von Bestehenden und ein Öffnen für das „kreative Chaos“ des Übergangsprozesses, sonst droht sie an einer unsichtbaren Mauer zu scheitern. Wie oft aber nehmen sich Führungskräfte im Berufsalltag aber wirklich gemeinsam mit ihren Teams die Zeit, Überkommenes loszulassen und Platz für Neues zu schaffen. Ist es nicht faktisch so, dass in den oberen Führungsebenen noch eine relativ breite Auseinandersetzung mit anstehenden Veränderungen stattfindet, und mit abnehmender Hierarchieebene dem Prozess immer weniger Zeit und Raum eingeräumt wird? Die im Alltag am direktesten betroffenen Mitarbeiter sollen das aufgetischte Essen einfach schlucken?

Lassen Sie uns stattdessen lieber immer mal wieder gemeinsam im Team kochen und miteinander den eigenen Speisenhorizont erweitern. Dabei müssen wir ja gar nicht auf Innereien festgelegt sein…
Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei Ihren Veränderungsprozessen!
Herzliche Grüße
Ihre Carsta Seidel

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Das nächste Event steht vor der Tür...



Am 18.11.16 13.30 Uhr im Kokenhof


Sehr geehrte Damen und Herren, liebe KRASS Wegbegleiter.

 

 

 

Ich möchte Sie über den neuen Termin für das KRASS Business Event informieren und lade Sie schon jetzt dazu herzlich ein. KRASS Business wird am 18.11.2016, 13.30 Uhr im Kokenhof stattfinden.


Das Thema dieser Veranstaltung ist: Erfolg und Niederlagen.

 

Martin Kind wird infolge Ihres Wunsches in diesem Kontext über Hannover 96 sprechen. Es erwartet Sie  wieder ein besonderer Nachmittag mit tollen Themen für Unternehmer und einem  kulturellen Highlight. Zum Ende der Veranstaltung ist ein lockeres gemeinsames Essen geplant. ktuell gibt es noch keinen Flyer. Sobald dieser fertig ist, werde ich diesen online stellen und Ihnen diesen zuschicken.

 

 

 

Ich freue mich auf unser Wiedesehen !

 

 

 

Herzliche Grüße

 

Ihre Carsta Seidel

 


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Dankeschön für 2015

Liebe Freunde, Netzwerkpartner und Wegbegleiter in 2015,

was für ein spannendes Jahr liegt hinter uns. Einige Aktionen haben wir gemeinsam erlebt, gestaltet und zusammen umgesetzt. Mir ist es ein persönliches Anliegen, mich bei Ihnen für Ihre Freundschaft, die gute Zusammenarbeit und Ihre Unterstützung von ganzem Herzen, mit dem Krass Neujahrsempfang / Varieté, zu bedanken.

KRASS war wieder besonders krass: herausragende Referenten, Künstler, Kulinarik, gute Gespräche und Begegnungen. Ich freue mich sehr darüber, dass Ihnen die Veranstaltung gefallen hat.

Herzlichen Dank an alle Akteure. Herzlichen Dank auch an das Team vom Kokenhof - im Service und in der Küche. Wir haben uns in dem tollen Ambiente alle sehr wohl gefühlt und die leckeren Speisen genossen.

Die Fotos hat Alexander Ehrlich von UNICUT erstellt. Wenn Sie Fotos bestellen möchten, dann können Sie das direkt über: info@unicutt.de tun. Viel Spass beim Ansehen!!!

Herzliche Grüße
Ihre Carsta Seidel

Das war unser Programm:

16:00 - GET TOGEHTER - Sektempfang mit musikalischem Welcome
          - Life Musik mit David Milzow

16:30 - BEGRÜßUNG - Carsta Seidel - Welcome vom Hausherrn Martin Kind

16:45 - Carsta Seidel im Gespräch mit Martin Kind

17:00 - VARIETÉ mit und von Jango Erhardo, Pedro Prüser

17:30 - PAUSE

18:00 - VARIETÉ mit und von Jango Erhardo, Pedro Prüser

18:30 - „Mach es EINFACH - MERK ES dir!“ - Kreative Denk- und Lerntechniken
            für mehr Gehirnleistung mit Spaßfaktor - mit KOSCHI DER MUTMACHER :-)

18:40 - NETWORKING OPEN END

Veranstaltungsort
Hotel Kokenhof, Isernhägener Str. 3, 30938 Großburgwedel


IMPRESSIONEN

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Weihnachtsblog

….und oben auf den Tannenspitzen sah ich kleine Lichtelein sitzen!

Der Edeka-Spot #Heimkommen mit dem Weihnachts-Opa berührt die Nation. Er führt durch ein Wechselbad der Gefühle, macht betroffen, rührt zum Innehalten und Nachdenken an. Bis Anfang Dezember 2015 wurde der Spot bei Youtube bereits mehr als 30 Millionen Mal abgerufen.

Wie lieben wir unsere Tradition, mit Großeltern, Eltern, Kindern und Enkelkindern am Baum gemeinsam zu feiern. Dies möchten wir nie missen. Der Spot erinnert unvermittelt, an all die anderen, die ausgeschlossen sind. Die in keiner Familie mehr geborgen sind, mit der sie feiern. Der Spot hat mich angeregt, darüber nachzudenken ob es viele Menschen gibt, die zu den Feiertagen allein sind.

Offenbar sind das tatsächlich nicht wenige Menschen, die ganz einfache Dinge wie Gespräche, Lachen, Wärme durch Worte suchen. Wenn wir uns darauf einlassen, bietet uns die Zeit des Advents und des Jahresübergangs einen besonderen Raum zum Innehalten. Raum um über unser Leben hinaus zu denken, auf andere zu schauen, füreinander da zu sein – nicht zuletzt aber auch, um gut für uns zu sorgen. Wie bereichernd würde es sein, uns das Thema Pause und Innehalten gar fest in unserem Alltagsleben zu verankern?

Es ist Illusion, das Bild des Mitarbeitenden, der nie müde wird, der pausenlos durcharbeitet und der dabei keine Fehler macht. Dass Pausen Konzentrationsdefizite und Ermüdungsfolgen vermeiden, ist bekannt. Eine Studie in der Kinderchirurgie der medizinischen Hochschule Hannover (MHH)* weist nun konkret die positiven Auswirkungen regelmäßiger 5-Minuten-Pausen nach jeweils 25 Minuten laporoskopischer Operationen nach: Die Chirurgen, die Pausen machten, schütteten deutlich weniger Stresshormone aus (z.B. 22 Prozent weniger Kortison).

Die Operateure fühlten sich nach eigenen Aussagen nach einer OP weniger müde, wenn sie während des Eingriffs kurze Pausen gemacht hatten. Auf eine gleichbleibende Leistungsfähigkeit weist die ausgeglichene Herzfrequenz hin, die bei den pausierenden Chirurgen gemessen wurde. Neben der Reduzierung des Stresserlebens hatte die Einführung auch eine Reduzierung der Fehlerrate zur Folge. Die Fehleranfälligkeit war dreimal geringer als bei Kollegen, die keine Pause machten. Spannend ist zudem, dass die Einführung der Pausen nicht zu einer Verlängerung der Operationszeiten führte.

Viele gute Argumente für den Mehrwert von Pausen. Und wo ein Wille ist, werden sich Wege finden, Pausen als Zeichen von Stärke zu lesen und sich zu erlauben, diese sinnvoll in den Arbeitsablauf zu integrieren. So dass wir nicht erst dann im Nachgang zu reflektieren beginnen, wenn wir nichts mehr ändern können. In der MHH wird das Kurzzeitpausenschema übrigens tatsächlich weitergeführt.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine besinnliche Adventszeit, frohe Weihnachten und ein gutes Neues Jahr mit vielen schönen Momenten der Schaffensfreude einerseits und des Innehaltens andererseits!

Mit herzlichen Grüßen

Carsta Seidel

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Das war das "KRASS - Qualitätsforum 2015"

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Gäste  und Akteure vom KRASS Qualitätsforum,
ich möchte mich herzlich bei Ihnen für die Teilnahme und Unterstützung beim KRASS Qualitätsforum bedanken. KRASS war wieder einmal richtig KRASS.

Sollten Sie den Wunsch eines Impulsvortrages oder eines weiterführenden Gespräches zu den Themen wünschen, dann vereinbaren Sie gern mit mir einen Termin und ich besuche Sie in Ihrer Firma.

Danke für die tollen Impulse seitens der Akteure und Referenten. Durch eine gute Teamarbeit war dieses Qualitätsforum der besonderen Art möglich. Herzlichen Dank auch an unseren Fotografen, Herrn Oliver Vosshage, der sehr kurzfristig eingesprungen ist.

Das KRASS Qualitätsforum wurde gesponsert von der Firma:
International Coaching Institut, GF Dr. Frank Steibert
31191 Algermissen, Birkenhof 7
Mobil: 0176-57651702
MAIL: mail@internationalcoachinginstitute.net

Natürlich geht es in 2016 weiter mit KRASS, den Termin erfahren Sie zu gegebener Zeit auf meiner Website. Wenn Sie einen Themenwunsch haben oder eine Idee zum Event, dann schreiben Sie mir einfach an Carsta.Seidel@Seidel-Coaching.me oder rufen Sie mich direkt an, die Telefonnummer habe ich für Sie unter meinem Bild eingeblendet. Gern nehme ich Ihre Anregungen und Wünsche auf.

Ich wünsche Ihnen eine gute Zeit und viel Erfolg, bei allem was Sie sich vorgenommen haben.

Beste Grüße
Ihre
Carsta Seidel

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KRASS - Qualitätsforum 2015

Qualität in deutschen Unternehmen auf dem Prüfstein!

Das Aspria ist als Veranstaltungsort für das zweite KRASS-EVENT, das KRASS - Qualitätsforum vortrefflich gewählt, denn am 25. September findet dort ein Netzwerktreffen der besonderen Art statt! Namhafte Referenten haben zugesagt und werden mit einem Feuerwerk an Informationen aufwarten, die das Thema Qualität in Unternehmen in seinen verschiedenen Facetten beleuchten.

Weitere Informationen und alle Details finden Sie in unten stehendem Flyer, bitte laden Sie sich diesen als PDF herunter.
Tickets bestellen Sie direkt hier per Mail:
anmeldung@seidel-coaching.me

Ich freue mich schon jetzt auf Sie, Ihre Carsta Seidel


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KRASS Qualitätsforum HANNOVER 2015
Sturm oder frische Brise...
Wer A sagt muss auch Q sagen!
Qualität in deutschen Unternehmen auf dem Prüfstein!
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Verbesserung der internen Kommunikation

Effektive Maßnahmen und Praxistipps

Aussagen wie „Das müssten Sie doch wissen!“ oder „Das steht schon längst im Intranet!“ kommen in Unternehmen immer häufiger vor. Die tägliche Informationsflut wird immer größer und die Beherrschung und Steuerung der Informationen immer schwieriger. Auf die Frage, was in einem Unternehmen  vor allem verbessert werden soll, antworten sowohl die meisten Firmeninhaber als auch deren Mitarbeiter: die interne Kommunikation. Mit welchen Maßnahmen Sie genau das erreichen, zeige ich Ihnen in dem Blogbeitrag Mai. Viele gute Erkenntnisse beim Lesen.  

1. Folgen mangelnder interner Kommunikation

Interne Kommunikation wird viel zu selten gezielt geplant, obwohl die Folgen mangelnder oder schlechter Kommunikation bekannt sind, wie   

  • Aufgaben werden doppelt oder gar nicht erledigt,
  • Verantwortungsbereitschaft und Motivation der Mitarbeiter nimmt ab,
  • Prozesse und Entscheidungen dauern länger,
  • Probleme bei der Abstimmung zwischen den Teams bzw. Abteilungen treten auf oder
  • widersprüchliche Kommunikation dringt nach außen.  

Diese Faktoren beeinflussen entscheidend die Wettbewerbsfähigkeit. Daher darf die interne Kommunikation nicht dem Zufall überlassen werden, sondern muss zielgerichtet geplant und gesteuert werden. 

2. Grundsätze für eine funktionierende interne Kommunikation

Die Anforderungen an eine effektive interne Kommunikation sind abhängig vom Unternehmen. Wesentliche Kriterien dabei sind die Größe der Firma, insbesondere die Mitarbeiterzahl sowie die Organisationsstruktur und die Unternehmenskultur. Es ist offensichtlich, dass beispielsweise in einer 5-Mitarbeiter-Firma, in der sich das ganze Team jeden Morgen zur gemeinsamen Kaffeerunde trifft, die interne Kommunikation ganz anders zu organisieren ist, als in einer 60-Mitarbeiter-Firma, die an vier Standorten arbeitet.   

Auch wenn jede Firma ein individuelles Konzept für die interne Kommunikation entwickeln muss, sollten immer folgende allgemeine Grundsätze beachtet werden:   

  • Vorherige Analyse: Ausgangspunkt aller Überlegungen ist die Frage: Wer braucht welche Informationen, um seine Aufgaben optimal lösen zu können?
  • Verantwortung braucht Informationen: Nur wer alle notwendigen Informationen erhält, kann auch Verantwortung übernehmen. Das beginnt damit, dass Mitarbeiter die Ziele des Unternehmens kennen müssen, um entsprechend handeln zu können, und es endet mit dem regelmäßigen Austausch über die täglichen – für den Mitarbeiter wichtigen – Vorkommnisse in der Firma. Es ist im Zweifelsfall besser, zu viele Informationen weiterzugeben, als sie zurückzuhalten oder zu filtern. 
  • Jeder ist gefordert: Natürlich ist es eine Führungsaufgabe, für optimale interne Kommunikation zu sorgen. Informationen zwischen Mitarbeitern und Partnern des Unternehmens müssen aber in beiden Richtungen ausgetauscht werden.  
  • Formelle und informelle Kommunikation sind notwendig: Regelmäßige Teambesprechungen, Fach-Jour-Fixe, interne Newsletter sind nur eine Seite der Medaille. Genauso wichtig im Kommunikationskonzept sind der „Flurfunk“, das Gespräch an der Kaffeemaschine oder Unternhemensfeiers. 
  • Keine Kommunikation ohne Beziehung: Arbeitsmittel wie Checklisten, Besprechungsprotokolle, Intranet oder interne Newsletter sind hilfreich, um die Effizienz zu steigern. Sie laufen jedoch vollständig ins Leere, wenn nicht auch der zwischenmenschliche Part berücksichtigt wird. Erst eine gute Beziehung untereinander – ein gutes Betriebsklima – ermöglichen einen erfolgreichen Einsatz der Kommunikationsinstrumente. 

Für ein gutes Kommunikationskonzept sollten Sie diese Grundsätze berücksichtigen und einen passenden Mix aus unterschiedlichen Methoden bzw. Instrumenten wählen.  

3. Praktische Tipps und erprobte Vorgehensweisen

Die folgenden Möglichkeiten sind als Auswahl zu verstehen. Sie sollten gezielt eingesetzt werden. Nicht sinnvoll ist es, alle Punkte auf einmal erledigen zu wollen.   

3.1 Interner Newsletter

Dieses Instrument hat sich bei allen Unternehmen unterschiedlicher Größe bewährt. Auch wenn es auf den ersten Blick so erscheint, als ob ein interner News-letter in einer kleineren Firma nicht notwendig wäre, so zeigt die Praxis das Gegenteil. Die Erfolgskriterien eines internen Newsletters sind:  

  • Der Newsletter erscheint regelmäßig, z.B. jeden Montag.  
  • Für die Erstellung ist ein Mitarbeiter verantwortlich, z.B. im Sekretariat. Dieser Mitarbeiter muss sich die notwendigen Informationen bei den entsprechenden Mitarbeitern bzw. beim Inhaber holen und im internen Newsletter übersichtlich darstellen.
  • Die Inhalte erscheinen in gleichbleibender Struktur. Die folgenden Rubriken haben sich bewährt:
  • neue Kunden und ausgeschiedene Kunden
  • Zugänge in der Bibliothek
  • aktuelle Seminare und fachliche Neuigkeiten
  • Urlaube und Abwesenheiten in der kommenden Woche
  • wichtige Termine
  • Themen der Unternehmensentwicklung (wie z.B. QM, Marketing etc.).

 Mit einem internen Newsletter können viele Informationen an das Team weitergegeben werden, die sonst wertvolle Besprechungszeit beanspruchen. Je nach Unternehmenskultur können auch Aussagen zum Umsatz, zu den Kosten, den Deckungsbeiträgen oder dem Unternehmensergebnis im Newsletter enthalten sein.  

3.2 Besprechungen

Die wenigsten Firmeninhaber bzw. Partner bereiten Besprechungen professionell vor und führen sie effektiv. Die Grundregeln sind:   

  • Jede Besprechung beginnt pünktlich.
  • Keine Besprechung ohne Tagesordnung.
  • Keine Besprechung ohne Protokoll. 

Die Einhaltung dieser Regeln und ein passender Rhythmus, kombiniert mit der idealen Teilnehmerstruktur, machen Besprechungen zu einem wirksamen Instrument der internen Kommunikation. Dabei sollten Sie Besprechungen eher öfter ansetzen, aber dafür kürzer halten. Sitzungen für das gesamte Unternehmen (bis zu ca. 25 Mitarbeitern) sind üblicherweise nur einmal im Monat notwendig. Dann sollten ausschließlich Themen besprochen werden, die alle Mitarbeiter betreffen.   

3.3 Fachliteratur 

Die Bewältigung der Flut an Fachliteratur ist in vielen Unternehmen ein schwieriges Thema. Externe E-Mail-Newsletter tragen dazu bei, dass diese Herausforderung immer größer wird. Hier ein paar Ideen, wie Sie an die Sache herangehen können:  

  • Analysieren Sie kritisch, welche Fachliteratur nicht mehr notwendig ist, weil sie nie gelesen wird oder jetzt elektronisch zur Verfügung steht. 
  • Wichtige Abonnements können auf die Privatadresse des Mitarbeiters umgestellt werden. In einigen Kanzleien gilt der Grundsatz, dass das Lesen dieser wichtigen Fachzeitschrift im eigenen Interesse des Mitarbeiters liegen muss und daher auch in der Freizeit geschehen soll.
  • Teilen Sie das Studium weiterer Fachzeitschriften auf einzelne Mitarbeiter auf, und fordern Sie bei den Fach-Jour-Fixe einen kurzen Bericht über die wesentlichen Inhalte ein. Das Gleiche gilt für Fortbildungsveranstaltungen, die einzelne Mitarbeiter besuchen.  
  • Richten Sie in der Bibliothek einen Platz ein, wo die aktuelle Fachliteratur liegt. So kann jeder Mitarbeiter leicht erkennen, welche Neuzugänge es gibt. Dadurch wird er eher ermuntert, auch darin zu lesen. 

3.4 Postlauf

Die effiziente Erledigung der Post ist weniger ein Kommunikationsproblem, sondern mehr eine Organisationsfrage. Es geht um ein wasserdichtes System, so dass keine Information verloren geht und die Information schnell an den richtigen Adressaten kommt. Geben Sie klare Vorgaben an das Sekretariat, welche Post an den Inhaber und welche direkt an den Mitarbeiter geht. Für jeden Mitarbeiter sollte zu diesem Zweck ein Postfach eingerichtet werden.   

3.5 Info-Tafel

Das gute alte „schwarze Brett“ – am richtigen Platz angebracht, z.B. beim Faxgerät oder bei der Kaffeemaschine – ist ein ideales Instrument, schnell und unkompliziert Informationen an das Team weiterzugeben. Es stellt eine sinnvolle Ergänzung zum internen Newsletter dar. Ein Mitarbeiter sollte sich regelmäßig darum kümmern, dass aktuelle Informationen dort bekannt gegeben und erledigte Beiträge entfernt werden.  

 3.6 Informelle Kommunikation

Das kurze Gespräch an der Kaffeemaschine und der „Flurfunk“ haben eine wesentliche Funktion für eine erfolgreiche interne Kommunikation in einem Unternehmen. Natürlich kann die informelle Kommunikation nicht unmittelbar gesteuert werden. Das wäre ein Widerspruch in sich. Allerdings kann einiges getan werden, dass die informelle Kommunikation leichter möglich ist:  

  • Kommunikationsräume schaffen: Versuchen Sie in der Firma „öffentliche Räume“ zu schaffen, z.B. einen Bereich mit Stehtischen, sodass es leicht fällt, sich unter Kollegen auszutauschen. Stehtische sind darüber hinaus auch geeignet, um ganz kurze Mandantengespräche (z.B. zur Belegübergabe mit Rückfragen) zu führen. 
  • Kommunikationsmöglichkeiten schaffen: Aktivitäten außerhalb der Firma fördern das Betriebsklima und schaffen ausreichend Gelegenheit für informellen Austausch. Den Anspruch, dass immer alle mitmachen müssen, sollten Sie aufgeben. Denn dadurch kommen keine Aktivitäten zustande. 
  • Informelle Kommunikation fördern: GF und Partner sollten die informelle Kommunikation pflegen. Eine Runde jeden Morgen durch die Firma, ein kurzes Gespräch mit den einzelnen Mitarbeitern und Sie wissen, was in ihrem Unternehmen läuft. Durch Ihr Vorbild werden auch die Mitarbeiter ermuntert, sich schneller und direkter mit Ihnen und den Kollegen auszutauschen.
  • Rituale für informelle Kommunikation einführen: Einmal in der Woche eine gemeinsame Kaffeerunde oder ein Frühstück, ein Mittagessen im Team oder ein Firmenclub, der alle 14 Tage zur „After-work-party“ geht, sind nur einige der vielfältigen Möglichkeiten. Wichtig sind die Regelmäßigkeit, die Vorhersehbarkeit und die Pflege dieser gemeinsamen Aktivitäten. 

Unterschätzen Sie niemals die Bedeutung der informellen Kommunika­tion. Sie wird einem besonders bewusst, wenn es Gerüchte gibt, die sich in Windeseile verbreiten.  

3.7 Jährliche Strategie-Klausur

Einmal im Jahr sollte sich die Unternehmensführung – Inhaber, Partner, leitende Mitarbeiter – zurückziehen, um die Unternehmensstrategie zu besprechen und die Weichen für die Zukunft zu stellen. Solide Vorbereitung und ein Moderator erhöhen die Wirksamkeit eines Strategie-Meetings. Doch die Umsetzung aller vereinbarten Maßnahmen gelingt selten. Sie scheitert in vielen Fällen daran, dass die Beschlüsse und die Unternehmensziele nicht klar und ausführlich an das Team kommuniziert werden.   

Nehmen Sie sich im Anschluss an die Strategie-Klausur ausreichend Zeit, um die Ergebnisse dem Team vorzustellen. Die Führung hat sich stundenlang mit den Themen befasst, es wurden alle möglichen Varianten durchdacht, und die erarbeiteten Maßnahmen sind das Ergebnis eines längeren Denkprozesses. Das kann nicht innerhalb kurzer Zeit von den Mitarbeitern nachvollzogen werden. Planen Sie daher einen mindestens halbtägigen Mitarbeiter-Workshop ein, in dem Sie die Ergebnisse der Strategie-Klausur vorstellen.  

3.8 Kommunikationstraining

Kommunikation kann man lernen. Es gibt zwar ein paar wenige Talente, aber die Mehrheit muss die wesentlichen Regeln erlernen und üben. Erfolgreiche Unternehmen investieren in Kommunikationstrainings. Damit wird auf lange Sicht ein wichtiger Erfolgsfaktor verbessert. Welches Kommunikationskonzept dem Training zu Grunde liegt, ist nicht so entscheidend wie die Tatsache, dass ein Training überhaupt stattfindet. Belassen Sie es aber nicht bei einer einmaligen Aktion.  

4. Fazit

Effektive interne Kommunikation passiert nicht von selbst. Sie muss gezielt geplant und gesteuert werden. Aufbauend auf den unter 2. genannten Grundsätzen sollte jede Firma die für sie passenden Instrumente einsetzen. Die interne Kommunikation ist so wichtig, dass sie Chefsache ist. Er muss die Rahmenbedingungen und Voraussetzungen schaffen. Das gesamte Team trägt allerdings die Verantwortung, dass interne Kommunikation auch tatsächlich funktioniert und eine effektive und erfolgreichere Arbeitsweise ermöglicht wird.  

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Studie: Was bewegt die Beschäftigten in Deutschland?

Weniger arbeiten, mehr leben: Die sogenannten „Wissensarbeiter“ haben ganz eigene Ansprüche – sie würden für bessere Arbeitsatmosphäre und Selbstbestimmung sogar auf Gehalt verzichten. Was die Beschäftigten in Zeiten des Wandels sonst noch bewegt, zeigt die Studie „Kompass Neue Arbeitswelt“, die XING und Statista in Berlin vorgestellt haben.

Die Arbeitswelt ist im Wandel, darüber sind sich alle Experten einig. Für die Studie „Kompass Neue Arbeitswelt“ haben XING und das Meinungsforschungsinstitut Statista nun diejenigen befragt, die von den Veränderungen am stärksten betroffen sind – die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Herausgekommen ist ein detailliertes Bild der deutschen Beschäftigtenlandschaft, welches zentrale Fragen beantwortet: Wie beurteilen Arbeitnehmer ihre Jobsituation? Was erwarten sie von der Zukunft? Welche Bedürfnisse werden durch Arbeit erfüllt, welche nicht? Und: Welche Segmente von Arbeitnehmern gibt es?

Die  Studie wurde gestern, am 28. April 2015, in den Design Offices in Berlin vorgestellt (und steht hier komplett zum Download zur Verfügung). Studienleiterin Dr. Adriane Hartmann von Statista präsentierte die Ergebnisse vor gut 80 geladenen Gästen aus Politik, Medien und Wirtschaft.

Die wichtigsten Erkenntnisse im Überblick:

·         Herauskristallisiert haben sich fünf Segmente der Arbeitnehmer (basierend auf ihrer Einstellung zur Arbeit): „Teilzeitkräfte / Projektmitarbeiter o.Ä.“, „Wissensarbeiter“, „Gehaltsoptimierer“, „Soziale Berufe“ und „Blue Collar“.

·         Die Veränderungen des eigenen Berufsfelds sehen 71 Prozent der Arbeitnehmer gelassen bis positiv.

·         Sicherheit ist der Mehrheit der Befragten wichtiger als Selbstbestimmung.

·         Weniger als 40 Prozent der Vollzeitarbeitnehmer im typischen Familienalter können von ihrem Gehalt alleine eine Familie ernähren.

·         15 Prozent der Arbeitnehmer vermuten, dass ihr Arbeitgeber Frauen weniger zahlt als Männern.

·         Arbeitnehmer würden im Schnitt gerne fünf Stunden weniger arbeiten.

·         Gut die Hälfte der Arbeitnehmer bewertet ihre/n Vorgesetzten durchweg positiv, etwa ein Fünftel hat Probleme mit ihm/ihr.

·         Fast jeder dritte Arbeitgeber unterstützt Vereinbarkeit von Familie und Beruf nicht.

·         Großteil der Arbeitnehmer nimmt Diversität am Arbeitsplatz als Bereicherung wahr.

·         Die Hälfte der Arbeitnehmer wünscht sich eine stärkere Beteiligung der Beschäftigten an Entscheidungen.

·         Die sog. “Wissensarbeiter” unterscheiden sich in ihren Bedürfnissen und Ansprüchen deutlich von den restlichen Befragten: Autonomes Arbeiten, Flexibilität und Arbeitsatmosphäre sind ihnen überdurchschnittlich wichtig, das Sicherheitsbedürfnis im Gegenzug deutlich weniger ausgeprägt.

Was XING-CEO Thomas Vollmoeller in seiner Eröffnungsrede daraus ableitete, war ein Appell an die anwesenden Politiker und Unternehmensvertreter – Zitat:

1.    „Nur innovative Arbeitgeber ziehen innovative Köpfe an. Gleichzeitig befinden sich Arbeitgeber in rechtlichen Korsetts, die ihre Möglichkeiten einschränken. Wir brauchen Rahmenbedingungen, die es möglich machen, attraktive, innovative Arbeitgeber zu sein. Lassen wir die Unternehmen mal machen. Und lassen wir die Wissensarbeiter machen. Unterstützen wir sie. Erlauben wir ihnen mehr Buntheit. Zwängen wir sie nicht in Korsetts. Geben wir ihnen den Raum, damit sie ihre Ideen äußern und entwickeln können. Nach Ergebnissen, nicht Arbeitszeit bezahlt werden können. Wer neu, quer oder anders denkt, braucht dazu die Freiheit, das tun zu dürfen. Und keine engen Schablonen. Das Silicon Valley zeichnet sich nicht nur durch das Vorhandensein von Kapital und Know-how aus. Es zeichnet sich durch einen Lebensstil aus, der für die Talente hoch attraktiv ist. Wenn wir über Cluster und europäische Champions nachdenken, greift die Agenda viel zu kurz, wenn wie nur an Venture Capital und Standford-Kopien nachdenken. Ein entscheidender Aspekt der fehlt ist: Hochattraktive, innovative und neuartige Arbeitsbedingungen. Die Digitale Agenda der Bundesregierung greift hier bislang genauso zu kurz wie die der EU.

2.    Das „Normalarbeitsverhältnis“ gibt es nicht. Denn es gibt auch nicht den „Normal-Menschen“ oder den „Normal-Mitarbeiter“ mit „normalen Bedürfnissen“. Deshalb gibt es auch keine idealen Arbeitsbedingungen. Die Komplexität der individuellen Lebensentwürfe ist zu hoch als dass wir sie schematisch abbilden und strukturieren könnten.

3.    Wenn das so ist, dann ist mein Appell an die Arbeitgeber: Lasst uns in den Unternehmen – frei nach Willy Brandt – mehr Demokratie wagen. Mehr Transparenz, Mitbestimmung – und das jenseits althergebrachter Strukturen. Menschen sind verschieden, Unternehmen sind verschieden. Lasst uns diese Verschiedenheit fördern und nicht nivellieren. Diversität und Querdenkertum wachsen auf diesem Nährboden – und in der Folge Innovationen. Um das zu leisten – und das ist mir ganz wichtig zu betonen -, reicht es meines Erachtens nicht, die bestehenden Mitbestimmungsstrukturen hier und da ein wenig aufzuhübschen. Ich glaube, wir müssen im Zeitalter mündiger Kunden, mündiger Leser und mündiger Bürger auch zeitgemäße Strukturen neu schaffen, die den mündigen Arbeitnehmer möglich machen.“

Für die repräsentative Studie hat das Hamburger Meinungsforschungsinstitut Statista im März und April 2015 4.000 Beschäftigte aller Berufsklassen befragt. Erste Ergebnisse zu Themenfeldern wie Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Hierarchie und Arbeitszeiten-Gestaltung hatte XING bereits am 20. April dieses Jahres veröffentlicht.

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Auf die Haltung kommt es an…

...oder die Kraft der eigenen Gedanken!

Wann kommt es wieder darauf an, dass Sie auf den Punkt hin performen, wie es neudeutsch so schön heißt? Eine Verhandlung um eine neue Position? Einen Vortrag vor einem Auditorium, das Sie für Ihre Sache gewinnen wollen? Ein Konfliktgespräch mit einem Kollegen? Haben Sie sich damit auseinander gesetzt, wie Sie sich darauf - jenseits der inhaltlichen Ebene - zielgerichtet mental vorbereiten, um die Herausforderung erfolgreich zu bewältigen?

„Mit Logik kommst du von A nach B. Mit Vorstellungskraft kommst du überall hin.“ Das hat ausgerechnet Albert Einstein gesagt. Er wusste um die Macht der inneren Kraft, das eigene Potenzial.
Mentale Stärke ist eine der Haupterfolgsfaktoren für Spitzensportler und mentales Training daher eine Normalität im Leistungssport. In die Berufswelt hat diese Art des Trainings noch nicht flächendeckend Einzug gehalten. Obwohl wir doch tagtäglich auch hier immer mehr gefordert sind, über uns selbst hinauszuwachsen. Grund genug also, unseren Newsletter einmal der Kraft Ihrer mentalen Stärke zu widmen.

Der im letzten Jahr verstorbene Heidelberger Professor Hans Eberspächer war der erste deutsche Sportpsychologe, der bei Olympischen Spielen akkreditiert war. Darüber hinaus betreute er deutsche Spitzensportler in den unterschiedlichsten Disziplinen. Als zentrale Bausteine mentaler Kompetenz hat er folgende acht zusammengefasst:*

1.) Setzte Deine Ansprüche an Dich hoch
Sei davon überzeugt, alle Fähigkeiten zu haben, um die anstehende Anforderung zu bewältigen - wenn Du JETZT Dein Bestes zulässt!

2.) Entwickle Dich auf Grundlage Deiner Kernkompetenzen
Du kannst viel Zeit investieren, an Deinen Schwächen zu arbeiten. Willst Du aber Dein volles persönliches Potenzial entwickeln, dann gehe überzeugt von Deinen Stärken an die gestellte Herausforderung heran.

3.) Führe wertschätzende innere Selbstgespräche
Denken ist wie Reden mit sich selbst. Achte auf Deine „inneren Dialoge“. Führst Du wertschätzende Selbstgespräche oder sagst Du Dir, was Du alles nicht kannst? Deine Selbstgespräche sind untrennbar mit Deiner mentalen Landkarte verknüpft.

4.) Entwerfe konstruktive Vorstellungen
Deine Vorstellungen sind Deine persönlichen inneren Bilder. Sie übernehmen Führungsimpulse für Dein Handeln. Destruktive Vorstellungen sind daher zusätzliche Beanspruchungs- und Stress-Fallen, konstruktive Vorstellungen entlasten und unterstützen Dein Handeln.

5.) Halte Dein Gewahrsein im Hier und Jetzt
Leben findet immer unmittelbar im Hier und Jetzt statt. Deine Konzentration und Kraft lebt von der Ruhe im Hier und Jetzt.

6.) Setzte Dir herausfordernde Ziele
Deine Ziele sind Zustände, die Du anstrebst, Dir wünschst oder erreichen willst. Sie geben Dir einerseits Orientierung und Struktur, fordern andererseits aber auch Deine Kraft und Konzentration. Welche Ziele sind es Dir wert, dass Du an Ihnen wächst?

7.) Halte in allem einen guten Rhythmus
Entspannen ist die Kunst loszulassen. Es gibt keine wirkliche Hochleistung ohne Regeneration. Gekonntes Handeln unter Beanspruchung lebt vom Wechsel zwischen Anspannen und Entspannen.

8.) Lerne
Dein Handeln immer wieder zu analysieren, Weiterführendes und Verbesserungen zu finden, ist die Voraussetzung für die Weiterentwicklung Deiner Performance.

Wir müssen keine Hochleistungssportler sein, um über uns selbst hinauszuwachsen. Uns dabei in den acht Bausteinen zu trainieren, d.h. ständig wiederholend zu üben, kann auch im Alltagsleben hilfreich sein. Die berührende Geschichte dieses Newsletters ist möglicherweise die von Ihrer eigenen mentalen Stärke: Wo ist Ihnen durch Ändern Ihres Denkens eine Neubewertung der Realität gelungen, die zu einer wirklichen Veränderung in der reale Entwicklung führte? Erinnern Sie sich an Gespräche, in denen Sie mit anderen phantasierten und gute gemeinsame Bilder der Zukunft entstehen ließen? Wie hat sich das angefühlt? Wie kraftvoll war der Moment?

Ich wünsche Ihnen  einen mental kraftvollen Start in den Frühling
Ihre Carsta Seidel

Literaturtipp: Handbuch Change-Manager
Kennen Sie noch Michael Groß, dreifacher Olympiasieger und fünffacher Weltmeister, einer der erfolgreichsten Schwimmsportler in Deutschland. Heute ist Michael Groß Inhaber von Groß & Cie., einer Beratungsgesellschaft für Change Management und Talent Management. Er ist zudem Lehrbeauftragter an der „Frankfurt School of Finance & Management“. 

Das Handbuch Change-Manger richtet sich an Change-Manger und an Führungskräfte, die bei Veränderungen in Unternehmen besonders gefordert sind. Es ist für Einsteiger in das Thema Change-Management genauso geeignet wie für erfahrene Praktiker, die ihr Wissen vertiefen und abrunden möchten.
 
Das Buch gliedert sich in zwei Teile. Im ersten Teil „Kompetenzen für die Gestaltung von Veränderungen“ gibt Michael Groß einen Überblick der Kompetenzen, die einen guten Veränderungsmanager auszeichnen. Diese umfassen neben fachlichen und methodischen Wissens die persönlichen und sozialen Kompetenzen, die es braucht, Veränderungen erfolgreich umzusetzen. Wie groß das Spektrum erforderlicher Kompetenzen ist, zeigt die Länge des Kapitels. Die verschiedenen Perspektiven auf das Kompetenzprofil umfassen 236 Seiten! Groß nutzt zur Beschreibung eine gute Mischung aus theoretischer Fundierung und konkreten Anwendungssituationen. Das erleichtert dem Leser den Praxistransfer und veranschaulicht die dargestellten Anforderungen.  

Im zweiten Teil „Anwendung der Kompetenzen im Change-Management“, gibt Micheal Groß einen Einblick in den täglichen Alltag eines Change-Managers und verdeutlicht anhand vielfältiger Anwendungsszenarien, wie Veränderungsprozesse in der Praxis laufen. In einzelnen Kapiteln geht er auf Anwendungsfälle, wie die Entwicklung neuer Unternehmensziele oder Geschäftsstrategien, auf Führungskultur und -kräfte, IT-Systeme, Zusammenschluss von Abteilungen oder Standorten, Kostensenkungsprogramme und allerlei andere Anlässe für Veränderungen ein. Dabei greift er immer wieder auf die im ersten Teil skizzierten Kompetenzanforderungen zurück. 

Das Buch ist ein Handbuch mit einer umfangreichen Sammlung aus Werkzeugen und Checklisten sowie Vorgehensmodellen im Change. So eignet es sich hervorragend als Nachschlagewerk für bestimmte Veränderungsherausforderungen in unterschiedlichen Situationen und Phasen des Change-Managements.  Der hohe Praxisanteil, grafische Aufbereitung und der Einsatz von Icons zur Strukturierung der Inhalte erleichtern das Nachschlagen der Inhalte.

Mein  Fazit: ein nützlicher Begleiter für Veränderungsszenarien jeglicher Art.    
Groß, M.: Handbuch Change-Manager, Beltz Verlag, Weinheim und Base, 2014

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Impuls für ein gesundes Unternehmen

Sei konsequent!

Der Unterschied zwischen einem erfolgreichen und einem weniger erfolgreiches Unternehmen ist immer auch eine Frage der Konsequenz.

Was in der Unternehmensführung gilt, hat auch Gültigkeit in der Lebensführung und bei der Führung von Menschen. Wir können uns Ziele setzen, kreativ sein, Nutzen bieten und investieren. Es wird nur wenig nutzen, wenn wir im Alltag nicht konsequent handeln.

Konsequenz leitet sich vom lateinischen Wort „consequentia“  ab und bedeutet „folgen“ oder auch „mit Folge“ (cumsequentia). Im übertragenen Sinne bedeutet es die Folgerichtigkeit des Denkens und Handelns.

Impliziert ist die Forderung, unser Handeln an den von uns aufgestellten Regeln und Aussagen auszurichten. Immer dann, wenn wir ein Ziel konkret formuliert haben, muss auch konsequent gehandelt werden. Wenn dies nicht geschieht, verlieren wir an Glaubwürdigkeit.

Dies ist oft auch eine Grundlage des fehlenden Vertrauens, das in Unternehmen bemängelt wird. Erst wenn wir auch meinen, was wir sagen, und tun, was wir meinen, schaffen wir Glaubwürdigkeit und Vertrauen. Wer kennt nicht das Problem des guten Vorsatzes? Das Gegenteil von „gut“ ist eben nicht unbedingt „schlecht“, sondern „gut gemeint und nicht gehandelt“.

An der Konsequenz des Handelns können alle Vorsätze scheitern. Von daher gehen Sie sensibel und achtsam mit diesem Thema um.


Sie haben weiterführende Fragen, dann rufen Sie mich gern an. fon 0175-4073326

Ihre Carsta Seidel

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KRASS - das Event...

...Auflage Nr. 1 klingt gerade aus!

Das Auditorium im ehrwürdigen Novotel Hannover, was als Veranstaltungsort des ersten KRASS-EVENTS diente, war einhellig der Meinung: "Wer bei diesem Event nicht dabei war, der hat wirklich was verpasst". Nur gut, dass es schon im Frühling 2016 eine Fortsetzung geben wird.

Pünktlich um 13:30 Uhr begann das  Event, der Superlative. Der Moderator,  Prof. Martin Nothoff, begrüßte die Anwesenden und bat die Organisatoren Carsta Seidel und Heiko Häckelmann auf die Bühne, damit diese Beiden Ihr Event vorstellen konnten.

Nach einer ausführlichen Einführung übergaben Beide wieder an den Moderator des Tages, Herrn Prof. Nothoff der seinerseits nun den ersten Referenten des Tages ankündigte. Es war kein geringerer als Martin Kind, Präsident von Hannover 96, erfolgreicher Unternehmer und ein Geschäftsmann mit Prinzipien, dem auch mit 71 Jahren die Arbeit noch Spaß macht! Martin Kind fällt auch in die Kategorie "umtriebiger Unternehmer", die gerne soziale Verantwortung übernehmen, und deswegen passt er prima zu diesem Event der besonderen Art, mit dem wir folgende Ziele verfolgen:

-Garantierte Impulsgebung für Unternehmer und Führungskräfte zu den Themen: erfolgreiche Unternehmensführung, begeisterte Kunden und zufriedene Mitarbeiter.
-Soziale Verantwortung übernehmen, betroffene Familien helfen. Die Teilnehmer von KRASS  unterstützen durch den Kauf einer Eintrittskarte das mobile Kinderhospiz MOKI. Die erzielten Überschüsse gehen zu 90% an MOKI, das mobile Kinderhospiz Hannover (www.MOKI.de). MOKI ist komplett über Spenden finanziert. Eine namhafte Summe konnte durch das Event erwirtschaftet werden, die sogar noch durch Einzelspenden der Teilnehmer aufgestockt wurde.

-Entscheider aus kleinen und mittelständischen Unternehmen der Region Hannover treffen sich  zum persönlichen Netzwerken und Gedankenaustausch.

Dr. Maja Storch, die als nächste Referentin das Podium bestieg, zeigte uns auf eindrucksvolle Weise, welche Kämpfe unser Verstand jeden Tag wieder mit dem "Würmli", das ist dieser Teil in uns (Bauchgefühl) der in 200 Millisekunden auf einen Impuls reagiert und sich dann zu einem "grmpfel" hinreißen lässt, auszufechten hat.

Eine kulinarische Pause mit Musik und allerhand Leckereien am üppigen Büfett,  in der ehrwürdigen Maschinenhalle des Novotels, wurde von den Anwesenden zum ausgiebigen Netzwerken genutzt. Herr Manfred Günther, Klassik für Kliniken,  hat für eine sehr ansprechende musikalische Untermalung gesorgt.

Danach übernahm Klaus Kobjoll das Mikrofon und schoss ein Feuerwerk der Kunden- und Mitarbeiterbegeisterung in den deutschen Dienstleistungshimmel. Wenn alle Unternehmen so mit ihren Mitarbeitern und Kunden umgehen würden, wie der Schindlerhof in Nürnberg dies seit Jahrzehnten tut, dann bräuchten wir uns um Rezession, Arbeitslosigkeit und frustrierte Menschen in Deutschland keine Sorgen mehr machen.

Zusammenfassend stellten Carsta Seidel und Heiko Häckelmann dar, mit welchen einfachen Mitteln man die einzelnen Elemente des KRASS - EVENTS individuell in der Praxis umsetzen kann.

Den musikalischen Höhepunkt setzte ein Musikvirtuose, der es schon einmal als Teilnehmer von "Voice of Germany" in die Finalrunde geschafft hat. Vinh Khuats mitreißende Art sorgte dafür, dass kein Teilnehmer mehr auf dem Stuhl sitzen blieb. Schnell hatte sich das komplette Auditorium um den Künstler versammelt und rockte gemeinsam die Bühne.

Danach klang das Event mit Netzwerken im Restaurationsbereich aus und Teilnehmer, Referenten  und Sponsoren waren sich einig, dass dieses KRASS Event nur der Auftakt zu etwas ganz Großem sein würde. Wir freuen uns schon jetzt auf die Neuauflage in 2016.

KRASSe IMPRESSIONEN

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Die Zeit der Götter...

...oder den richtigen Zeitpunkt finden!

Das Thema „Zeit“ ist immer wieder ein faszinierendes. Betrachten wir uns daher die griechischen Zeitgötter etwas näher. Eine der wohl bekanntesten Zeitgötter ist Chronos. Er symbolisiert den Ablauf der Zeit und hat auf diesem Weg an vielen Stellen Einzug in unseren Sprachgebrauch gehalten. So sprechen wir z.B. von chronologisch im Zeitverlauf, von Chroniken als geschichtliche Darstellung in zeitlicher Reihenfolge und von der Uhr als Chronograph.


Im Projektmanagement oder auch bei dem Design von Veränderungsvorhaben spielt Chronos eine gewichtige Rolle. Die zu planenden Schritte, Entscheidungen, Maßnahmen werden in eine zeitliche Reihenfolge gebracht und oft in detaillierten Abläufen hinterlegt. Das ist gut so und auch wichtig.


Allerdings neigen wir bei der – durchaus berechtigten - Huldigung von Chronos dazu, den zweiten, genauso gewichtigen griechischen Gott der Zeit aus den Augen zu verlieren. Dieser Gott heißt Kairos. Kairos ist ein interessanter Geselle mit höchst seltsamem Erscheinungsbild. Oder besser gesagt mit höchst seltsamer Frisur. In der Vorstellung der Griechen war Kairos kahlgeschoren und trug vorn einen überlangen Pony, der ihm bis weit unters Kinn reichte.


Während Chronos den Ablauf der Zeit symbolisiert, steht Kairos für die günstige Gelegenheit, den rechten Augenblick. Das erklärt sein Erscheinungsbild. In einer Schrift aus dem 3. Jahrhundert v. Christus ist folgender Dialog zu lesen: "Wer bist du? - Ich bin Kairos, der alles bezwingt! Warum läufst du auf Zehenspitzen? - Ich, der Kairos, laufe unablässig. Warum hast du Flügel am Fuß? -Ich fliege wie der Wind. Warum fällt dir eine Haarlocke in die Stirn? - Damit mich ergreifen kann, wer mir begegnet. Warum bist du am Hinterkopf kahl? - Wenn ich mit fliegendem Fuß erst einmal vorbeigeglitten bin, wird mich auch keiner von hinten erwischen so sehr er sich auch bemüht" (...)


Den rechten Augenblick erwischt man nur von vorn, in dem man ihn beherzt beim Schopfe packt – ist er erst vorbeigegangen, bekommt man ihn nicht mehr zu fassen. Blicken wir z. B. auf Veränderungsprozesse, so wiegt die Frage besonders schwer: "Wann kommunizieren wir wem was? Welche Gelegenheiten gilt es am Schopf zu ergreifen und wo ist es besser Chronos anzuhalten, um auf Kairos zu warten? Wie halten wir uns offen, den richtigen Zeitpunkt zu erkennen?"


Denn wenn die günstige Gelegenheit da ist, lassen sich die Dinge mit wesentlich mehr Leichtigkeit umsetzen. Dazu braucht es ein besonderes Gespür und insbesondere die Achtsamkeit in Bezug auf die aktuelle Situation und die Stimmungen, in denen sich die Organisation befindet und zwar nicht nur intern, sondern auch extern. Dabei hilft die Idee, sich klar zu machen, dass es immer günstige, aber eben auch ungünstige Zeitpunkte gibt.


Günstige Gelegenheiten ergeben sich oft aus dem Augenblick heraus, huschen auf fliegenden Füßen vorbei. Wer im Denken dann zu sehr Chronos verhaftet ist, versäumt es, rechtzeitig zuzugreifen, einfach nur weil es im Ablauf so nicht vorgesehen ist.

 

Plädoyer dafür, zukünftig ohne Chronos zu planen. Es ist eher der Hinweis darauf, Kairos nicht aus den Augen zu verlieren. Darauf, sich die Sensibilität für den Augenblick zu bewahren und dabei flexibel genug zu bleiben, um auf Stimmungen zu achten und prozessorientiert zu handeln:


"Wenn Kairos sich zeigt, greifen Sie beherzt zu – egal, was Chronos vorsieht."


Ich wünsche Ihnen viel Spaß und spannende Erkenntnisse beim Lesen.


Ihre Carsta Seidel

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Das ist KRASS :-)


Titel                        Autor

KRAAS Event                  Geschrieben von Carsta Seidel

Herzlich Willkommen zu unserem KRASS Event

Als umtriebige Unternehmer, die gerne soziale Verantwortung übernehmen, 

planen wir für den 13.03.2015 ein Event der besonderen Art, mit dem wir folgende Ziele verfolgen:

Soziale Verantwortung übernehmen, betroffene Familien helfen. Unterstützen Sie durch den Kauf einer Karte das mobile Kinderhospiz MOKI. Die erzielten Überschüsse gehen zu 90% an MOKI, das mobile Kinderhospiz Hannover (www.MOKI.de). MOKI ist komplett über Spenden finanziert. Wir möchten mindestens 20.000 € für MOKI erwirtschaften.

 

Entscheider aus kleinen und mittelständischen Unternehmen der Region Hannover kommen zum persönlichen Netzwerken und Gedankenaustausch zusammen.

 

Drei renommierte Unternehmerpersönlichkeiten / Referenten geben denTeilnehmern neue Impulse, um ihr Unternehmen zukunftssicher zu machen und moderne Konzepte der Unternehmensführung wirksam umzusetzen.

 

Wir laden Sie gern als Teilnehmer und/oder  Sponsor zu unserem 

KRASS Event ein.

 

Bitte melden Sie sich über unser Kontaktformular heute noch an!

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Bloggen macht Spaß...

...deshalb mach ich da jetzt auch mit :-)

Ist es nicht wunderschön geworden, mein neues Logo!?! Und alle Welt soll es erfahren, drum werde ich ab sofort alle wirklich wichtigen Dinge hier in den Blog reinschreiben und bin schon ganz gespannt auf die Kommentare.

Also, ganz viel Spaß auf meinem Internetauftritt und ich freue mich schon riesig auf das Feedback.

Liebe Grüße Carsta Seidel

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